Das Lachen des Polyphem…

…den Schmiss an seinem Kinn ist ein Souvenir vom ollen Ody, dem notorischen Herumtreiber. Aber sonst hat er die Sache gut überstanden.

Photo © e.a.brokans

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Aber etwas hyperton sieht er schon aus, das alte Rotgesicht.

Ist aber auch kein Wunder bei der Ernährung, wie uns Reporter Friedrich Schiller mitteilt:

Bücher und Menschen verschluckt und ganze Provinzen der Unflat,
Aber wie roh er sie fraß, lehret das Reisegefäß.

Ein andrer Augenzeuge, nämlich Chefdichter J.W. Goethe, weiß zu berichten, dass unser kleiner Zyklop sogar vor Dichtern nicht halt macht:

Shakespearen sollt es auch ergehn
Nach hergebrachter Weise; –
»Den hebt mir auf«, sagt Polyphem,
»Daß ich zuletzt ihn speise.«

Na dann – Mahlzeit.

Übrigens: Frau Gerda Kazakou dringt etwas tiefer  in diese und andere Geschichten der griechischen Mythologie in Vergangenheit und Gegenwart ein. Ein Besuch dort würde sich sicherlich lohnen.

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6 Kommentare zu “Das Lachen des Polyphem…

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