Bäume (nicht von Hesse beschrieben)

Eigentlich wollte ich hier einen Text von Hermann Hesse posten. Aber irgendwie pack ich momentan das  Geschwafel von dem Hermann nicht so ganz. Alles hat eben seine Zeit. Was anderes mag ich aber auch nicht suchen.

Also erfreut Euch an dem aktuellen Bild von meinem Lieblingsbaum Nr. 2 und macht Euch selber Gedanken dazu.

Nixfürungut.

Photo © e.a.brokans

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26 Kommentare zu “Bäume (nicht von Hesse beschrieben)

  1. Das ist ein Einzelgänger, der hat sich von den anderen absentiert, ein stolzer Recke. Oder ist das von einem Landschaftsarchitekten so gewollt, von wegen der Blickachsen und solchem Gedöns. Natur ist ja meist gar nicht Natur, sondern von Menschen gestaltet.
    Das Foto ist ein Vorgeschmack auf richtigen Sommer ☺schön

    • Es ist zwar seit Jahrhunderten eine Kulturlandschaft, aber ein Landschaftsarchitekt war sicherlich nicht dafür verantwortlich. In der Gegend gibt es viele einzelstehende Bäume, meist an den Entwässerungsgräben des Mooses, vermutlich mehr willkürlich oder einfach mit Augenmaß gepflanzt. Ich weiß es nicht.
      Apropos Sommer: so sieht das Ganze übrigens im Winter aus (der Link führt zu einem älteren Eintrag): http://wp.me/p4tiJe-iA

  2. Einen allein stehenden Baum finde ich ja immer etwas traurig. Bäume kommunizieren doch untereinander und helfen sich unterirdisch gegenseitig, wie heißt noch dieser wunderbare Baumforscher, du erwähntest ihn schon in deinem Blog.

    • Es gibt zwei sehr gute Bücher: David H. Haskell – Das verborgene Leben des Waldes. Ein Biologe der fast alle Aspekte des Lebens (auch unseres) auf einem Quadratmeter Waldboden zu erkunden und zu erklären versucht. Und es gelingt ihm. Sehr empfehlenswert. Und dann noch der Bestseller von Peter Wohlleben – Das Geheime Leben der Bäume; auch nicht schlecht, aber etwas „massenkompatibler“. Wenn ich wählen müßte, würde ich den Haskell nehmen.

  3. Im „wirklichen“ Leben quatscht ja auch nicht immer eine/r, sobald man was Schönes sieht. In dem Sinne fehlt mir hier jetzt auch kein Gedicht. Den Himmel finde ich auch toll. Der Baum ist aber sicher nicht alleine: die anderen stehen doch in Rufweite – !?

    • Ja, Bäume sind ziemlich vernetzt, auch wenn sie nicht unmittelbar zusammenstehen. Das sie irgendwie kommunizieren ist bewiesen (jenseits von aller esoterischen Baumumarmerei) über das „wie“ ist man sich noch nicht sicher. Eigentlich weiß man fast nichts.

  4. Die Bäume sind auch ohne Hesses Tiefsinnigkeiten grandios.
    Und dieses Foto, das wie ein Gemälde wirkt, ist so gar nicht auf Worte angewiesen.
    Lieben Gruss ins triefend nasse Heute,
    Brigitte

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