Arm Kräutchen (kein Sauerampfer)

Sah selten eine Eisenbahn
Sah niemals einen Dampfer
War nicht mal ein Sauerampfer.

Photo © e.a.brokans

Photo © e.a.brokans

Das zarte Pflänzchen hört – so glaube ich wenigsten – auf den zauberhaften Namen Stinkender Storchschnabel/Ruprechtskraut.

Und falls jemand unwahrscheinlicherweise das inspirierende Gedicht von Herrn Ringelnatz nicht kennen sollte, hier wäre es zu finden.

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14 Kommentare zu “Arm Kräutchen (kein Sauerampfer)

  1. toll! DAS Gedicht kannte ich nicht. Mein Mitgefühl ist dem stramm stehenden Sauerampfer gewiss, doch auch der Storchschnabel ist mir sympathisch, möge er auch stinken und stänkern, wenn ihm danach ist.

  2. Tja, so ist das eben, wenn man im Binnenland oder zwischen den Geleisen aufwächst. Da bleibt das Meer eine ewige Sehnsucht…
    Ich denke, der Herr Ringelnatz wäre kläglich eingegangen ohne seine Hochseefahrten…
    Doch dem Storchenschnabel scheint seine Umgebung zu behagen.

    Lieben Montagsgruss,
    Brigitte

    • Zu Ringels Zeiten war die Seefahrt noch eine Möglichkeit vertraute Geleise oder ausgefahrene Wege zu verlassen. Er hat sie genutzt. Wie so viele Binnenländer.
      Feiertagsgrüße zurück!

    • Nee,sind ja nicht nur die Blüten. Ist eher so ein Gesamtstinkwerk. Wobei stinken doch übertrieben ist. Er duftet halt etwas gewöhnungsbedürftig. Übrigens ein Verwandter der Balkongeranien. Die riechen ja auch leicht streng.

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