Jasmin

Wachsbleich fließt die Sommernacht.
Auf erddunkeln faulen Lachen
Bleisüß rosigblaue Irishäute.
Wetterleuchten, schwefelgrün, in Splittern.
Eine weiße dünne Schlange sticht
Züngelnd nach dem blauen Mond.

Max Dauthendey

Quelle: Max Dauthendey, Gesammelte Werke in 6 Bänden, Band 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München 1925 Fundort:http://www.zeno.org/nid/20004685652  – Gemeinfrei
Bildschirmfoto 2020-06-18 um 19.53.48

Bild © EAB

2 Kommentare zu “Jasmin

  1. Der Geruch des falschen Jasmins drang durch die geöffneten Fenster trotz des starken Regens der seit Tagen hernieder ging. 1969! Der Sommer in den Bergen. Ob die Hecke noch steht? Es war Sommer. Liebe Grüsse und Dank für die wunderbare Erinnerung Ruth

Ich freue mich über einen Kommentar , aber bitte vorher die Angaben zum Datenschutz beachten!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.