Zauberknolle

Es ist schon erstaunlich wozu ein gewöhnlicher Apium graveolens alles gut sein kann, oder zumindest gut sein soll: Kaninchenfutter, Schnitzelersatz, Suppengrundstoff, Naturheilmittel, Aphrodisiakum, Veganes Viagra und last, but not least: Kunstobjekt (mensch beachte auch den vorherigen Beitrag)! 

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© E.A.Brokans

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Ruhe in Bewegung

„Er zeigte uns, wenn wir spazieren gingen, die Wirkung von Licht und Schatten, er nannte uns die Farben, welche sich an den Gegenständen befanden, und erklärte uns die Linien, welche Bewegung verursachten, in welcher Bewegung doch wieder eine Ruhe herrschte, und Ruhe in Bewegung sei die Bedingung eines jeden Kunstwerkes.“

Adalbert Stifter, Der Nachsommer

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© E.A.Brokans

Na sowas!

Das Füchslein schaut und wundert sich: Wo kommen denn die Blümchen her?
Gepflanzt hat es sie nicht und ohne sein zutun werden es immer mehr!

Ich übrigens auch nicht.

(Außerdem hatte ich, glaube ich zumindest, schon mal erwähnt dass ich gewissen Formen von Kitsch durchaus nicht in ganz ablehnend gegenüberstehe)

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Photo © E.A.Brokans

Zeitvertreib

Man nehme leichtes Regenwetter, eine Sonnenblume bzw. das was die rechtmäßigen Eigentümer und Pflanzer momentan davon zur Verfügung stellen (natürlich nur das Photo davon), ein simples Bildbearbeitungsprogramm, würze das Ganze mit etwas Muse und der Freude an bunten Farben, schreibe einen simplen Text dazu und stelle das Ganze ins Netz.

Und schon hat man wieder einen Blogbeitrag.

Photo u. Bearbeitung © E.A.Brokans

Wiesenglück

Vor  meiner Haustüre habe ich eine Wiese. Nein, mir gehört sie nicht, ein Landwirt bewirtschaftet sie. Mitten im Wohngebiet. Ringsherum begehrte (und vergebene) Bauplätze. Er gibt sie nicht her, obwohl er Druck von der Stadt bekommt. Ihm und seinen Söhnen reicht das hart erarbeitete Vermögen. Früher, als er noch Kälberaufzucht betrieb, wurde sie regelmäßig gemäht. Jetzt findet die Mahd nur noch einmal im Sommer statt. Ansonsten verwildert die Wiese. Von unserem Seiteneingang sind es nur drei Meter bis zur Wildnis. Jeden Morgen gilt mein erster Blich aus dem Küchenfenster Wind, Wetter und Wiese. Es beruhigt ungemein. Es gibt immer was zu bestaunen, denn natürlich stellen sich Gäste ein.

Hase, Igel und eine vielfältige Vogelschar. Von den Insekten und anderen Kleinlebewesen ganz zu schweigen.Und natürlich Katzen, sie fühlen sich als Herrscher der Wiese. Allerdings gibt es zu viele von ihnen. Alles gut genährte Freigänger auf der sinnlosen Jagd nach Spielzug.

Im zeitigen Frühjahr, gleich nachdem das erste frische Grün sprießt, kommt Familie Has‘ (eigentlich sind es ja Einzelgänger) zum Sattwerden und wohl auch zum Liebesspiel.

Photo © E:A:Brokans

Die Katzen sind mit dem hohen Grass und er Blütenpracht gar nicht einverstanden. Sie verlieren den Überblick.

Photo © E.A.Brokans

Anfang Juli wird die Wiese gemäht und das Heu verkauft. Zeit für einen Neubeginn. Denkt sich wohl auch Familie Has‘ (das Bild ist vom ersten Sonntag im August)

Photo © E.A.Brokans

Hoffentlich bleibt diese Idylle den Tieren (und mir als stillen Beobachter) noch lange erhalten.