Schöne Grüße

Das Rumpsteak ist zäh und sie fror, zumindest bekam er dies zur Antwort, als er seine Gattin auf die Walhalla am anderen Donauufer aufmerksam machen wollte. Sogar der Zigarrenpaffer guckt schon neugierig, ob der groben und lautstarken Abfuhr. Diese Reise war seine Idee, stand aber von Anbeginn unter keinem guten Stern.

Wenigsten die Tochter scheint es zu genießen, auch wenn sie die  vorbeihuschenden Landschaft kaum beachtet. Ständig schreibt sie irgendwas an irgendjemanden, wohl meist Ansichtskarten. Die Abbildungen auf den Karten waren ihr offensichtlich Realität genug.

Hoffentlich vergisst sie wenigstens den Gruß an Familie Bachmann, den neuen Nachbarn, nicht. Oder hießen die Bachmair?

Ansichtskarte aus meiner Sammlung

Diese Ansichtskarte wurde um 1900 (leider ist der Poststempel verwischt) in Passau eingeworfen und am nächsten Tag dem Empfänger in München ausgehändigt.
Von dieser beliebten Lithographie gab es viele ähnliche Versionen, geändert wurde nur jeweils der Fensterblick auf die jeweiligen Sehenswürdigkeiten der Reiseroute. Wobei sich bestimmt die wenigsten Versender den Gang in den Speisewagen leisten konnten. Aber das nur am Rande.

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Leichte Kost

Ein Gurkensalat wäre jetzt sehr erfrischend.

Oder Schmorgurken.

Scharf mit Chilli frisch vom Strauch
und Curry, aber nur einen Hauch.
Petersilie wird auch gerne genommen.
Keine Sahne!
Na gut, ein Schuss Sahne darf es sein.
Zur Abrundung.
Dann flutscht der Reis besser runter.

Schmorgurken wären jetzt wirklich etwas Feines.

Natürlich mit frischem Dill!

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Aktuelles von der Mannimenta 2017 (II)

Leider kann das neue Werk von G. Länder-Wehdam nicht  überzeugen. Eine müde Reminiszenz an die frühen Kracher seiner blauen Periode.  Bekanntermaßen ist sein Verhältnis zu Treppen und ihren Bauteilen äußerst ambivalent. In irgendeiner Form tauchen sie stets in seinen Instalationen  und Skulpturen auf.

Foto © e.a.brokans

Offensichtlich hat er sein jugendliches Missgeschick mit einem Treppengeländer und einem daraus hervorstehenden Nagel immer noch nicht restlos verwunden. Sogar sein Künstlername thematisiert dieses Malheur.

Falls jemand mit dem Wort Wehdam nichts anzufangen weiß, hier eine gesungene Erklärung: