Jasmin

Wachsbleich fließt die Sommernacht.
Auf erddunkeln faulen Lachen
Bleisüß rosigblaue Irishäute.
Wetterleuchten, schwefelgrün, in Splittern.
Eine weiße dünne Schlange sticht
Züngelnd nach dem blauen Mond.

Max Dauthendey

Quelle: Max Dauthendey, Gesammelte Werke in 6 Bänden, Band 4: Lyrik und kleinere Versdichtungen, München 1925 Fundort:http://www.zeno.org/nid/20004685652  – Gemeinfrei
Bildschirmfoto 2020-06-18 um 19.53.48

Bild © EAB

Jasmin (der falsche)…

…und leider ist das Poem eher auch nicht von Shakespeare:

Aus des Jasmin’s bescheid’nen Blüten,
die tags den Duft so sorglich hüten,
dass erst, wenn entschwand das Sonnenlicht,
aus zarten Kelchen köstliches Geheimnis bricht

Aber das Bildchen ist von mir – ich schwör, äährlich!

© e.a.brokans

© e.a.brokans

Von wem der Spruch nun eigentlich ist?
Keine Ahnung, mein Name ist s.u. und ich weiß von nichts!

© e.a.brokans

© e.a.brokans

Nur am Rande:
Ich bin kein Experte, aber irgendwie verhielt sich der Hase doch etwas merkwürdig. Anstatt das – sprichwörtliche – Hasenpanier zu ergreifen, lief er nach einer kurzen Pause direkt auf mich zu.
Unterschwellig überkam mich doch etwas Angst – na ja, sagen wir mal – ein merkwürdiges Gefühl.

Man weiß ja nie: