Aufgewacht

Die Wächterin von Pandoras Zisterne scheint ihre Aufgabe nicht allzu ernst zu nehmen.

Haben wir ihr den ganzen Schlamassel zu verdanken?

Übrigens: Wer dieses Wochenende in Berlin mitläuft, ist ein Nazi. Punkt.

(Update um 10:35 Uhr: wie ich gerade höre, wurde die Demo vom Senat endlich verboten, aber da kommt sicher noch was nach, also wachsam bleiben)

Bild © EAB

Wiesenglück

Vor  meiner Haustüre habe ich eine Wiese. Nein, mir gehört sie nicht, ein Landwirt bewirtschaftet sie. Mitten im Wohngebiet. Ringsherum begehrte (und vergebene) Bauplätze. Er gibt sie nicht her, obwohl er Druck von der Stadt bekommt. Ihm und seinen Söhnen reicht das hart erarbeitete Vermögen. Früher, als er noch Kälberaufzucht betrieb, wurde sie regelmäßig gemäht. Jetzt findet die Mahd nur noch einmal im Sommer statt. Ansonsten verwildert die Wiese. Von unserem Seiteneingang sind es nur drei Meter bis zur Wildnis. Jeden Morgen gilt mein erster Blich aus dem Küchenfenster Wind, Wetter und Wiese. Es beruhigt ungemein. Es gibt immer was zu bestaunen, denn natürlich stellen sich Gäste ein.

Hase, Igel und eine vielfältige Vogelschar. Von den Insekten und anderen Kleinlebewesen ganz zu schweigen.Und natürlich Katzen, sie fühlen sich als Herrscher der Wiese. Allerdings gibt es zu viele von ihnen. Alles gut genährte Freigänger auf der sinnlosen Jagd nach Spielzug.

Im zeitigen Frühjahr, gleich nachdem das erste frische Grün sprießt, kommt Familie Has‘ (eigentlich sind es ja Einzelgänger) zum Sattwerden und wohl auch zum Liebesspiel.

Photo © E:A:Brokans

Die Katzen sind mit dem hohen Grass und er Blütenpracht gar nicht einverstanden. Sie verlieren den Überblick.

Photo © E.A.Brokans

Anfang Juli wird die Wiese gemäht und das Heu verkauft. Zeit für einen Neubeginn. Denkt sich wohl auch Familie Has‘ (das Bild ist vom ersten Sonntag im August)

Photo © E.A.Brokans

Hoffentlich bleibt diese Idylle den Tieren (und mir als stillen Beobachter) noch lange erhalten.